Die Berna Himmelsbahnen laden dazu ein, ein Stück Himmel auf Erden zu entdecken!
Am Pfingstsonntag 2026 haben wir die Einweihung der Berna Himmelsbahnen mit der Taufe von drei Kindern gefeiert.
Wer mehr über die Idee dahinter erfahren möchte und wie sich alles entwickelt hat,findet
hier unsere Chronologie!
Mit den Himmelsbahnen soll es auch nach der Einweihung weitergehen. Wir wünschen uns, dass dieser Ort zu einem "heilsamen Ort" wird, insbesondere
- für die Kita Arche Noah, die das Streuobtsgelände in ihr Konzept einbinden und dort viel mit den Kindern unterwegs sein will
- als Brückenschlag zwischen der Stadt mit dem Gründlein und dem "Kulturbahnhof" Burgbernheim
- als kirchlicher Ort, der für Andachten und Taufen unter freiem Himmel genutzt wird
- für Pilgergruppen, die dort rast machen wollen
- für Bernatura, das seine Besuchergruppen dort über die Streuobstwiesen informieren kann
- für alle, die sich gern mal in die Sonne legen und die Wolken vorbeiziehen lassen wollen
- für diejenigen, die auf der Suchen nach mehr sind und sich nach spiritueller Berührung sehnen
Wer die Berna Himmelsbahnen besuchen will, kann ganz in der Nähe am Bahnhof Wildbad parken. Von dort durch die Unterführung auf die andere Seite der Schienen gehen und in den "Flurweg" links einbiegen. Nach etwa 200m geradeaus den Weg hinunter Richtung Gründlein gehen. Oder am Freibad Burgbernheim parken und auf der Höhe der großen Sitzbank nach links Richtung Bahnhof abbiegen.
Die Himmelsbahnen befinden sich gleichsam unterhalb des Bahnhofs Wildbad inmitten des Streuobstgeländes!
Die Streuobstwiesen von Burgbernheim haben ein neues, aber etwas verstecktes Highlight: Die Berne Himmelsbahnen. Die über 20 Meter lange Sitzskulptur liegt unterhalb des Bahnhofs Wildbad und lädt zum Sitzen oder Liegen zwischen alten Birn- und neugepflanzten Apfelbäumen ein.
Die Idee dazu entstand im Kontext von Bernatura als Kooperation (zwischen dem evang. Bildungswerk „Bildung evangelisch zwischen Tauber und Aisch“ und der Stadt Burgbernheim und beinhaltet eigentlich zwei Teile: Zum einen die Sitzbank und zum anderen die Möglichkeit, einen Pilgerweg zu begehen. Dahinter steht die sog. MUT – Initiative der evang.-luth. Kirche in Bayern, die unter der Abkürzung für missional, unkonventionell und tandem Projekte fördert, die „Träume von Kirche“ zeigen.
Die zertifizierte Pilgerbegleiterin Maria Rummel hat dazu mit einem Team von Ehrenamtlichen die Themenflyer „Lebensübergänge“ und „Blick nach vorne“ erarbeitet, die über die App des Naturparks Frankenhöhe abrufbar sind.
Die Sitzbank will aber nicht nur als Rast- und Ruheort auf dem eigenen Pilgerweg dienen, sondern auch als Anlaufstation für Führungen im Streuobstgelände oder für Ausflüge der nahegelegenen Kita Arche Noah. Zur Einweihungsfeier haben die Kita-Kinder bereits zwei Vogelhäuschen gebastelt. Mit Spannung darf erwartet werden, was sich rund um die Himmelsbahn noch Kreatives entwickeln will.
Handwerkskunst war auf jeden Fall schon bei der Gestaltung der Himmelbahn gefragt: Die vier gebogenen Unterteile wurden von Jürgen Nähr in seinem Metallbaubetrieb in Flachslanden gekonnt gebogen, die vielen hundert Bretter jeweils einzeln von Günter Winkler zugeschnitten. Zusammengefügt und einbetoniert wurde die Sitzbank dann von Markus Hegwein und seinem Bauhofteam Sven, René und Helmut
Bürgermeister Matthias Schwarz freut sich mit Pfarrerin Heidi Wolfsgruber und Diakon i.R. Hartmut Assel, der von Anfang an treibende Kraft für dieses Traum-Projekt war, auf die Einweihung am Streuobsttag.
Text Heidi Wolfsgruber